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Unfertige Situation
Ernsthaftigkeit
Überschaubarkeit
Körpererfahrung
deriba
präsentiert
Merkmale
Unausweichlichkeit in der Erlebnispädagogik
Benno kann sich nicht nach Hause „beamen“, um so den Schlüssel herzuzaubern. Die
unangenehme Situation muss gelöst werden. Kreativität und Flexibilität sind gefragt.
Man muss mit der Situation zurechtkommen, sie meistern. In der Gruppe ist dies oft
einfacher, da mehrere Lösungsmöglichkeiten entwickelt werden können. Dazu muss
die Gruppe zusammenhalten. Mehr dazu in Abschnitt C.
Dem Teilnehmer ist klar worauf er sich einläßt. Er kann sich nicht per Knopfdruck aus
der Situation „wegklicken“. Er hat sich für die Situation entschieden, im Beispiel eine
Bergausfahrt, dann gilt es diese auch durchzustehen, mit allen Konsequenzen, allen
Annehmlichkeiten und Unannehmlichkeiten (JDAV-Zum Thema 1/1995, S. 20).
Hier kommt das Thema der Freiwilligkeit ins Spiel. Wenn jemand zu einer erlebnis-
pädagogischen Maßnahme gezwungen wird, dann kann man von dem Teilnehmer
nicht erwarten, dass er alle unfertigen Situationen in ihrer Ernsthaftigkeit durchsteht.
Damit die Ernsthaftigkeit und die unfertige Situation nicht aus dem Ruder laufen,
muss man weiter die Überschaubarkeit
des Aktionsfeldes „überblicken“, es sicherstellen. Wenn ich mich nicht auskenne, fühle
ich mich unsicher. Unsicherheit ist ein Risikofaktor, der zu Unfällen führen kann. Risiko ist die Zukunft, die nicht eintreffen soll. (Harald Lesch - Emergenzvortrag, Reihe Urknall, Weltall und das Leben)
Wer den Überblick über sein Handlungsfeld hat, kann sie sinnvoller nutzen. Dies beginnt
bereits bei der Auswahl der Teilnehmer. Bei einer erlebnispädagogischen Aktion ist es
unumgänglich, dass Entscheidungen von allen Teilnehmern getragen werden müssen.